Direkt zum Hauptbereich

BEWERBUNG: ANRUFEN ODER NICHT?

Ihre Bewerbung ist verschickt. Gespannt warten Sie auf eine hoffentlich positive Rückmeldung. Was aber, wenn diese auf sich warten lässt? Und wann ist der beste Zeitpunkt, um beim Unternehmen nachzuhaken? 

Eine goldene Regel dafür gibt es nicht. Nach einer Studie halten allerdings mehr als ein Drittel aller Personaler eine Wartezeit von mindestens 6-8 Werktagen für angebracht. 

Diese würde ich bei einem KMU - also kleineren Unternehmen - wegen der schmaleren Abläufe und weniger involvierten Personen auch empfehlen. Bei Grossunternehmen, die oft auch eine grössere Anzahl an Bewerber/innen anziehen, würde ich eher zu 10 Werktagen raten, bevor man (Frau) zum Telefon greift. 

Für den Fall, dass Sie die betreffende Person erreichen, ist es natürlich wichtig, gut vorbereitet auf das Gespräch zu sein: 

Wenden Sie sich deshalb immer an die verantwortliche Person. 

Fallen Sie auch nicht mit der Tür ins Haus, sondern stellen Sie sich kurz vor, damit Ihr Gesprächspartner Zeit findet, sich an Sie und Ihre Bewerbung zu erinnern. 

Überlegen Sie, wie Sie Ihre Stärken und Ihr Interesse am Job noch einmal in kurzen Worten betonen können. 

Und bleiben Sie freundlich - auch wenn der Personaler gerade nicht viel Zeit für Sie hat. Für diesen Fall fragen Sie nach, wann es ggfs. besser passt und beziehen sich beim zweiten Telefonat auf das erste Gespräch. 

Fragen dazu gerne unter 055 442 44 00 oder 078 618 22 11. 

Guido Danek
www.bewirbdich.ch

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

BEWERBUNG: DER FUNKE MUSS ÜBERSPRINGEN.

Als Bewerber sollte man aus der Masse herausstechen, denn für begehrte Stellen gibt es oft Dutzende Kandidaten. Personaler nehmen sich zudem meist nur 5 Minuten Zeit. Mit lieblosen Texten oder einem langweiligem Design kommt man da nicht weit. Mutige Kandidaten gehen deshalb mit unkonventionellen Mitteln in die Offensive. Wie wäre es z.B. mit einer Bewerbung als Prospekt oder Gebrauchsanleitung im Firmenstil? Oder mit einer eigenen Webseite, auf der man sich selbst zum Kauf anbietet? Ein Brite hat mal für ein Jobgesuch eine ganze Plakatwand gemietet - und mehr als 60 Angebote erhalten. Bei einer Bewerbung bei einem Schokihersteller könnte man die Unterlagen in die Verpackung der Firma stecken. Noch besser: Eine ausgefallene Torte für eine Stelle in einer Konditorei oder ein Architekturmodell für einen technischen Zeichner. So hat der Chef gleich eine Arbeitsprobe in der Hand. Auffallen um jeden Preis ist aber die falsche Devise. Geni...

BEWERBUNG: ALLER ANFANG IST SCHWER.

Bewerben ist immer so eine Sache. Viele trauen sich ja nicht, sich einfach mal spontan bei einem Unternehmen vorzustellen. Könnte sich lohnen.. Also bleibt nur der  Bewerbungsbrief  - den jemand liest, der Sie nicht kennt, und der sich nur anhand des Lebenslaufs, Textes und Optik ein Bild von Ihnen machen muss. Dann entscheidet er, ob Sie in die engere Wahl kommen. Oder nicht.  Ihr  Motivationsschreiben  ist also von grosser Bedeutung, wobei es nicht nur auf gute Argumente, sondern darauf ankommt, von Anfang an Aufmerksamkeit zu erzielen. Was halten Sie z.B. von diesen Einleitungen, die mutige Bewerber/Innen gewählt haben?  „Als ich Ihre Anzeige las, war ich zunächst nicht begeistert. Sie klingt wie viele andere, die ich lese. Das jedoch, was ich über Ihre Produkte, Ihre Mitarbeiter und Ihr soziales Engagement erfahren habe, hat mich stark beeindruckt und passt gut zu dem, was mir wichtig ist.“ Oder: „Vielleicht hoffen Sie gerade da...

WIE DÜRFEN/MÜSSEN CHEFS SEIN?

  Was sind die wichtigsten Eigenschaften einer guten Führungskraft?   Hier einige Hinweise dazu:    Eine Führungspersönlichkeit sollte zunächst einmal eine klare Vision davon haben, wohin es gehen soll und wie bestimmte Ziele erreicht werden können.    Zudem sollte sie diese beharrlich verfolgen und so kommunizieren, dass ihr die Mitarbeiter/Innen wissentlich und willentlich folgen. Ein Chef/Manager/Gruppenleiter muss also gleichzeitig in der Lage sein, seine Leute zu informieren, zu inspirieren und zu mobilisieren.    Seien Sie dabei integer und vertrauenswürdig. Handeln Sie ehrlich und fair. Hören Sie sich alle Meinungen an. Sammeln Sie sämtliche Informationen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.  Zollen Sie dort Anerkennung, wo Sie angebracht ist und verteilen Sie sie gut. Übernehmen Sie aber auch Verantwortung für Fehler, das schweisst zusammen.   Gute Anführer sind in der Lage, Ideen und Anregungen der Mitarbeitenden zu akzeptieren...