Direkt zum Hauptbereich

FRIEDE, FREUDE, EIERKUCHEN.



Je stärker der Teamgeist, desto leichter ist es, gesetzte Ziele zu erreichen. 

Dagegen ist im Grunde nichts einzuwenden, obwohl ich schon immer den Einzelkämpfer geschätzt habe, der auch mal unbequem ist, sich schlecht einfügen kann und die Dinge gerne selbst anpackt. Vielleicht auch, weil ich selbst einer davon bin. 

Auch, wenn die meisten Unternehmen Teamplayer bevorzugen, gibt es genügend Beispiele dafür, dass Erfolg nicht immer garantiert ist, wenn alle am gleichen Strang ziehen.

Ein Stürmer, der vor dem Tor nicht den freien Mitspieler bedient, sondern selbst schiesst, strebt zwar in erster Linie den persönlichen, und erst dann den Mannschaftserfolg an - auch, weil er sich das zutraut. Wenn der Trainer das erkennt und fördert akzeptiert das auch das Team und profitiert am Ende sogar davon. 

Ein Drittel aller Haushalte in der Schweiz, sogar 41% in Deutschland (Quellen: Statistische Bundesämter) sind Single-Haushalte. 

Wir sind also bereits von Millionen von Einzelkämpfern umgeben, aus denen sich gar nicht so leicht Teamplayer machen lassen, und die das vielleicht gar nicht wollen oder können - Tendenz steigend, was enorme Auswirkungen auf die Teamarbeit haben wird.  

Unternehmen benötigen deshalb Führungskräfte, die in der Lage sind, aus unterschiedlichen Charakteren eine gemeinsame Erfolgsstory zu formen. 

Ich würde dazu einen Einzelkämpfer nehmen :)

Guido Danek
www.bewirbdich.ch
Jobcoach und Bewerbungshelfer

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

MEIN JOB MACHT MICH KRANK.

Selbsterkenntnis ist der beste Karrierehelfer.   Irgendwas läuft nicht rund im Job. Das wissen oder spüren Sie ganz genau.     Ist es der ständige Stress?  Ein Gefühl von überfordert sein? Ihr Hang zum Perfektionismus?  Jemand aus dem Team oder gar Ihr Chef?  Die Angst um den Arbeitsplatz?   Oder sind Sie es selbst?    Dann sollten Sie an diesem Zustand dringend etwas ändern, bevor er sich zwangsläufig auf Ihre Psyche und Leistungsfähigkeit auswirken wird.    Vielleicht hat er es schon getan.    Dann ist es höchste Zeit, sich aus der Lethargie und dem Selbstmitleid zu lösen.    Ihr individuelles Verhalten in einer bestimmten Situation entscheidet nämlich massgeblich darüber, ob sie sich positiv oder weiter negativ entwickelt. Und letzteres tut Ihnen nicht gut.    Mein Rat:    Fangen Sie an, sich wieder positiv(er) zu sehen.  Stellen Sie sich der Situation, statt sie vor sich herzusch...

STRESSFRAGEN BEIM BEWERBUNGSGESPRÄCH:

Womit Sie Arbeitgeber aus der Reserve locken wollen.   Bei einem  Bewerbungsgespräch  erwarten Sie theoretisch 100 und mehr Fragen, die auf Ihre fachliche Qualifikation, soziale Kompetenz, Selbstmotivation oder Karrierepläne abzielen.    Je nach Wertigkeit der Stelle können dabei auch Stress-Fragen vorkommen.  Personaler verfolgen damit nur einen Zweck:   Das Unternehmen will Ihre Ecken, Kanten, Vorstellungskraft und Schlagfertigkeit kennenlernen und wissen, wie Sie unter Druck reagieren.    Warum haben Sie bislang noch keine neue Stelle gefunden? Wie erklären Sie einem Blinden die Farbe Rot? Wie sehen Sie mich als Interviewer? Welche Farbe wären Sie in einer Buntstifte-Box? Wenn jetzt ein Pinguin mit Sombrero reinkäme: was würde er sagen? Welches Küchengerät wären Sie am liebsten? Wie viele Golfbälle passen in einen SUV?   Solche oder ähnliche Fragen können durchaus gestellt werden, was bedeutet, dass Sie sich nicht nur fachlich und per...

BEWERBUNG: DER FUNKE MUSS ÜBERSPRINGEN.

Als Bewerber sollte man aus der Masse herausstechen, denn für begehrte Stellen gibt es oft Dutzende Kandidaten. Personaler nehmen sich zudem meist nur 5 Minuten Zeit. Mit lieblosen Texten oder einem langweiligem Design kommt man da nicht weit. Mutige Kandidaten gehen deshalb mit unkonventionellen Mitteln in die Offensive. Wie wäre es z.B. mit einer Bewerbung als Prospekt oder Gebrauchsanleitung im Firmenstil? Oder mit einer eigenen Webseite, auf der man sich selbst zum Kauf anbietet? Ein Brite hat mal für ein Jobgesuch eine ganze Plakatwand gemietet - und mehr als 60 Angebote erhalten. Bei einer Bewerbung bei einem Schokihersteller könnte man die Unterlagen in die Verpackung der Firma stecken. Noch besser: Eine ausgefallene Torte für eine Stelle in einer Konditorei oder ein Architekturmodell für einen technischen Zeichner. So hat der Chef gleich eine Arbeitsprobe in der Hand. Auffallen um jeden Preis ist aber die falsche Devise. Geni...