Direkt zum Hauptbereich

DISKRET BEWERBEN: SO GEHT`S.


Sie möchten sich beruflich verändern, sind aber noch fest angestellt?


Dann sollten Sie das vorsichtig angehen. 

 

Sich aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis heraus bei einem anderen Arbeitgeber zu bewerben, womöglich noch der Konkurrenz, kann nämlich äusserst heikel werden. 

 

Es soll doch niemand etwas davon mitbekommen, oder?

 

Wenn Sie das trotzdem planen, ist es zunächst einmal ratsam, niemand etwas davon erzählen. 

 

Womöglich macht das schnell die Runde und sorgt intern für Unruhe, Ärger, Unverständnis. 

 

Schweigen Sie also besser, und lassen Sie sich von Ihren Plänen nichts anmerken. So verlieren Sie auch nicht das Gesicht, wenn es mit dem Stellenwechsel nicht klappt.

 

Bei der Bewerbung selbst sollten Sie unbedingt dafür sorgen, dass diese mit der grösstmöglichen Diskretion behandelt wird, was entweder:

 

·       persönlich

·       im Betreff ("Meine Bewerbung als... / Bitte vertraulich behandeln") 

·       oder im letzten Absatz des Motivationsschreibens: ("Da ich mich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befinde, bitte ich meine Bewerbung vertraulich zu behandeln. Telefonisch bin ich deshalb nur ab 18:00 Uhr erreichbar") 

 

erwähnt werden kann. 

 

Das Unternehmen wird sich daran halten - es sei denn, Sie haben dummerweise im Lebenslauf (CV) Personen erwähnt, die in unmittelbaren Zusammenhang mit Ihrem jetzigen Arbeitgeber stehen. 

 

Dann kann das auch mal leicht ins Auge gehen. 

 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

www.bewirbdich.ch

 

 

 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

MEIN JOB MACHT MICH KRANK.

Selbsterkenntnis ist der beste Karrierehelfer.   Irgendwas läuft nicht rund im Job. Das wissen oder spüren Sie ganz genau.     Ist es der ständige Stress?  Ein Gefühl von überfordert sein? Ihr Hang zum Perfektionismus?  Jemand aus dem Team oder gar Ihr Chef?  Die Angst um den Arbeitsplatz?   Oder sind Sie es selbst?    Dann sollten Sie an diesem Zustand dringend etwas ändern, bevor er sich zwangsläufig auf Ihre Psyche und Leistungsfähigkeit auswirken wird.    Vielleicht hat er es schon getan.    Dann ist es höchste Zeit, sich aus der Lethargie und dem Selbstmitleid zu lösen.    Ihr individuelles Verhalten in einer bestimmten Situation entscheidet nämlich massgeblich darüber, ob sie sich positiv oder weiter negativ entwickelt. Und letzteres tut Ihnen nicht gut.    Mein Rat:    Fangen Sie an, sich wieder positiv(er) zu sehen.  Stellen Sie sich der Situation, statt sie vor sich herzusch...

STRESSFRAGEN BEIM BEWERBUNGSGESPRÄCH:

Womit Sie Arbeitgeber aus der Reserve locken wollen.   Bei einem  Bewerbungsgespräch  erwarten Sie theoretisch 100 und mehr Fragen, die auf Ihre fachliche Qualifikation, soziale Kompetenz, Selbstmotivation oder Karrierepläne abzielen.    Je nach Wertigkeit der Stelle können dabei auch Stress-Fragen vorkommen.  Personaler verfolgen damit nur einen Zweck:   Das Unternehmen will Ihre Ecken, Kanten, Vorstellungskraft und Schlagfertigkeit kennenlernen und wissen, wie Sie unter Druck reagieren.    Warum haben Sie bislang noch keine neue Stelle gefunden? Wie erklären Sie einem Blinden die Farbe Rot? Wie sehen Sie mich als Interviewer? Welche Farbe wären Sie in einer Buntstifte-Box? Wenn jetzt ein Pinguin mit Sombrero reinkäme: was würde er sagen? Welches Küchengerät wären Sie am liebsten? Wie viele Golfbälle passen in einen SUV?   Solche oder ähnliche Fragen können durchaus gestellt werden, was bedeutet, dass Sie sich nicht nur fachlich und per...

RAV: VERMITTLER ODER NUR VERWALTER?

Arbeitslosigkeit ist unangenehm, für viele ein Schockzustand, und oft mit sozialem Abstieg, psychischen und physischen Problemen verbunden.   Der Gang zum RAV ist unangenehm - obwohl die RAV ja eigentlich dafür da sind (bzw. sein sollten), Menschen in einer Lebenskrise weiterzuhelfen, diese wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren und sie dazu sofort mit allen wichtigen Tipps und Unterlagen zu versorgen.  Warum ist die öffentliche Meinung über die RAV dennoch so negativ? Was kann und muss man dort besser machen? Wie sind Ihre Erfahrungen damit? Diskutieren Sie mit - ich würde mich freuen.  Guido Danek Job-Coach und Bewerbungshelfer  www.bewirbdich.ch / welcome@bewirbdich.ch