Direkt zum Hauptbereich

WAS MAN VON GUTEN AUSBILDER/INNEN ERWARTEN KANN.

Vor ein paar Tagen ging er für viele Jugendliche los, der berühmte Start ins Berufsleben. 

Für die Newcomer ändert sich mit dem Start in die Ausbildung meist das ganze Leben: Statt in der Schule (herum) zu sitzen, heißt es nun 8 Stunden konzentriert arbeiten und zuhören. Umgeben von zumeist älteren Kollegen muss man sich daran erst einmal gewöhnen.

Erfahrene Berufsbildner/Innen wissen das und können den neuen Azubis bereits unmittelbar vor Beginn sowie nach dem Start in die Lehre durch vielerlei Aktivitäten zeigen, dass sie willkommen sind und sich in der Firma wohlfühlen sollen. 

Ein Willkommensschreiben kurz vor Beginn der Lehre nimmt dabei ebenso die Nervosität und schafft Vorfreude wie eine Einladung mit den Eltern zur Firmenfeier im Frühjahr/Sommer, die zeigt, dass die "Neuen" zum Team gehören. 

Für den ersten Lehrtag bietet sich neben der persönlichen Begrüssung durch den Firmenchef/Vorgesetzten eine Willkommensmappe mit den wichtigsten Infos an. 

Zudem sollte der neue Arbeitsplatz angemessen eingerichtet sein und ein Betriebsrundgang stattfinden, bei dem der Lehrling allen Anderen vorgestellt wird und ihm die Betriebsregeln erläutert werden. 

Das Wichtigste: Ausbilder sollten dem Lernenden von Beginn an klar machen, dass es sie interessiert, wie es ihm/ihr geht. Die Kommunikation und das Vertrauen wird so gestärkt, Probleme leichter behoben.

Guido Danek
www.bewirbdich.ch

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

BEWERBUNG: DER FUNKE MUSS ÜBERSPRINGEN.

Als Bewerber sollte man aus der Masse herausstechen, denn für begehrte Stellen gibt es oft Dutzende Kandidaten. Personaler nehmen sich zudem meist nur 5 Minuten Zeit. Mit lieblosen Texten oder einem langweiligem Design kommt man da nicht weit. Mutige Kandidaten gehen deshalb mit unkonventionellen Mitteln in die Offensive. Wie wäre es z.B. mit einer Bewerbung als Prospekt oder Gebrauchsanleitung im Firmenstil? Oder mit einer eigenen Webseite, auf der man sich selbst zum Kauf anbietet? Ein Brite hat mal für ein Jobgesuch eine ganze Plakatwand gemietet - und mehr als 60 Angebote erhalten. Bei einer Bewerbung bei einem Schokihersteller könnte man die Unterlagen in die Verpackung der Firma stecken. Noch besser: Eine ausgefallene Torte für eine Stelle in einer Konditorei oder ein Architekturmodell für einen technischen Zeichner. So hat der Chef gleich eine Arbeitsprobe in der Hand. Auffallen um jeden Preis ist aber die falsche Devise. Geni...

BEWERBUNG: ALLER ANFANG IST SCHWER.

Bewerben ist immer so eine Sache. Viele trauen sich ja nicht, sich einfach mal spontan bei einem Unternehmen vorzustellen. Könnte sich lohnen.. Also bleibt nur der  Bewerbungsbrief  - den jemand liest, der Sie nicht kennt, und der sich nur anhand des Lebenslaufs, Textes und Optik ein Bild von Ihnen machen muss. Dann entscheidet er, ob Sie in die engere Wahl kommen. Oder nicht.  Ihr  Motivationsschreiben  ist also von grosser Bedeutung, wobei es nicht nur auf gute Argumente, sondern darauf ankommt, von Anfang an Aufmerksamkeit zu erzielen. Was halten Sie z.B. von diesen Einleitungen, die mutige Bewerber/Innen gewählt haben?  „Als ich Ihre Anzeige las, war ich zunächst nicht begeistert. Sie klingt wie viele andere, die ich lese. Das jedoch, was ich über Ihre Produkte, Ihre Mitarbeiter und Ihr soziales Engagement erfahren habe, hat mich stark beeindruckt und passt gut zu dem, was mir wichtig ist.“ Oder: „Vielleicht hoffen Sie gerade da...

WIE DÜRFEN/MÜSSEN CHEFS SEIN?

  Was sind die wichtigsten Eigenschaften einer guten Führungskraft?   Hier einige Hinweise dazu:    Eine Führungspersönlichkeit sollte zunächst einmal eine klare Vision davon haben, wohin es gehen soll und wie bestimmte Ziele erreicht werden können.    Zudem sollte sie diese beharrlich verfolgen und so kommunizieren, dass ihr die Mitarbeiter/Innen wissentlich und willentlich folgen. Ein Chef/Manager/Gruppenleiter muss also gleichzeitig in der Lage sein, seine Leute zu informieren, zu inspirieren und zu mobilisieren.    Seien Sie dabei integer und vertrauenswürdig. Handeln Sie ehrlich und fair. Hören Sie sich alle Meinungen an. Sammeln Sie sämtliche Informationen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.  Zollen Sie dort Anerkennung, wo Sie angebracht ist und verteilen Sie sie gut. Übernehmen Sie aber auch Verantwortung für Fehler, das schweisst zusammen.   Gute Anführer sind in der Lage, Ideen und Anregungen der Mitarbeitenden zu akzeptieren...