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LEBENSLAUF: DER ERSTE BLICK ENTSCHEIDET.

Der zweite auch. Suchen Sie eine neue Herausforderung? Dann versetzen Sie sich am besten erst einmal in die Person, die Ihre Unterlagen sichten wird. Die wird nämlich aller Voraussicht nach zunächst Ihren Lebenslauf anschauen und erfahren wollen, mit wem sie es da zu tun hat. Und das muss möglichst schnell gehen. Man steht ja schliesslich ständig unter Stress... Also: Worauf ist zu achten? Zunächst einmal auf ein aussagefähiges Foto, das möglichst viele Qualitäten zeigen sollte, die für die Stelle relevant sind. Fotografen sind dafür ausgebildet. Dann eine klare Struktur: Präsentieren Sie Ihre Erfahrungen, Stärken, Erfolge an exponierter Stelle, und nicht erst in der Mitte der Seite 2. Denken Sie auch daran, dass Personaler Ihre Zeugnisse anschauen, aus denen ja bereits hervorgeht, wann und wo Sie Gutes getan haben. Es macht daher keinen Sinn, diese Tätigkeiten noch einmal komplett im CV aufzulisten. Das Wichtigste sollte man jedoch auflisten und schafft damit Platz für weitere wertvol...

BEWERBUNG MIT DEM HANDY:

So funktioniert`s: Viele Menschen sind täglich auf Jobsuche und bedienen sich dabei ihres Handys, auf dem sie auf Firmenseiten oder Stellenbörsen nach Stellen Ausschau halten.    Findet sich eine passende, muss man in der Regel erst an den heimischen PC, um von dort aus seine  Bewerbung  mit den Anlagen zu verschicken.    Viele Unternehmen stecken, was  Bewerbungen  per Handy angeht, zwar technisch noch in den Kinderschuhen.    Dennoch ist es bereits heute möglich, diese direkt vom Smartphone aus zu versenden, jedoch nur, wenn Sie Ihren  Lebenslauf  und Ihre  Zeugnisse , Aus- und Weiterbildungen als PDF auf Ihrem Handy hinterlegt haben.    Apps wie Adobe Acrobat Reader, auf denen Sie diese problemlos abspeichern können, sind dazu sehr hilfreich, leider aber auch nicht ganz kostenlos.   Mit ein wenig Übung fügt man diese problemlos in eine Mail ein, versieht diese mit einem kurzen Text, ggfs. Ihrer Motivation...

BERUFLICH NEU ORIENTIEREN?

Warum nicht? Aber Vorsicht:   Als Bewerbungshelfer erreichen mich zwangsläufig Anfragen von Menschen, die mit ihrem Arbeitsplatz unzufrieden sind, und sich eine positive Veränderung erhoffen.   Während viele davon ihren Job lieben, sich aber gerne eine attraktivere und wertschätzendere Arbeitsumgebung wünschen, sind darunter auch immer häufiger Männer und Frauen, die sich beruflich völlig neu orientieren wollen.    Hobbys, persönliche(s) Interesse und Leidenschaft, Berührungspunkte zu anderen Aufgabenfeldern innerhalb eines Unternehmens, Kontakte zu Freunden oder Partnerunternehmen und/oder der sich für Quereinsteiger öffnende Arbeitsmarkt spielen dabei eine grosse Rolle.    Fest steht:    Ein beruflicher Tapetenwechsel tut manchmal richtig gut und beweist, wie vielseitig und ambitioniert Sie (immer noch) sind.   Dennoch muss er gut überlegt sein, wozu vor allem zwei wichtige Grundvoraussetzungen wichtig und erforderlich sind:   Zum Eine...

REFERENZEN IN DER BEWERBUNG:

Lieber Klasse statt Masse.   Referenzen sind ein wichtiger Teil des  Bewerbungsprozesses .    Aber Vorsicht: Nicht jeder Kontakt eignet sich nämlich wirklich dazu.    Wägen Sie daher vorher genau ab, wer Ihre Stärken am besten glaubhaft, kompetent und präzise beschreiben kann.    Referenzpersonen ( ehemalige Chefs, Geschäftspartner, Mitarbeitende, Lehrer, Ausbilder)  sollten möglichst aus dem aktuellen oder früheren beruflichen Umfeld kommen:   Nennen Sie diese mit Vor- und Zunamen, Funktion, Firma, Telefon/Mail, und vergessen Sie nicht, sich dazu deren Einverständnis einzuholen. Wenn Sie sich bewerben, informieren Sie diese frühzeitig darüber, dass ggfs. mit einem Anruf seitens der Firma X zu erwarten ist.   Im  Bewerbungsschreiben  oder  Lebenslauf  müssen Referenzen auf Anhieb nicht zwingend genannt werden.  Klassisch ist deshalb hier zunächst einmal der Hinweis «Auf Anfrage»: Im  Motivationsschreibe...

VON WEGEN ALTES EISEN:

Immer mehr  Menschen arbeiten jenseits der 65. Viele   Frauen und Männer in der Schweiz und Deutschland gehen auch nach Vollendung des Rentenalters einer Beschäftigung nach.    Im «grossen Kanton» waren laut letzter Statistik im vergangenen Jahr 1,04 Millionen von insgesamt 44,8 Erwerbstätigen (2,3%) 67 Jahre oder älter. Fast 600.000 davon hatten auch noch im Alter ab 70 einen regelmäßigen Job, 4/5 davon allerdings nur Minijobs.    In der Schweiz waren 2020 durchschnittlich 5,09 Millionen Personen erwerbstätig, davon 37,4% in Teilzeit. Der Anteil von Menschen, die jenseits der 65 noch arbeiteten, beträgt seit Jahren konstant 180.000 (3,5%).   Arbeitsmarktforscher haben festgestellt:   Viele Menschen im Rentenalter fühlen sich nicht reif für den Ruhestand. Dazu sind sie in der Regel weitaus fitter als frühere Generationen, als Fach- oder Hilfskräfte sehr begehrt und können ihr wertvolles Wissen an jüngere weitergeben. Abgesehen davon hält sie eine ...

WORK LIFE BALANCE:

Warum Ausgleich so wichtig ist.    Work-Life-Balance, der Einklang zwischen dem Privat- und Arbeitsleben, ist ein Modebegriff.   Und eigentlich totaler Quatsch:    Schliesslich verbringen wir ja die meiste Zeit des Tages am Arbeitsplatz. Unsere Arbeit gehört folglich zum Leben. Trennen kann man beides nicht.   Dennoch:    Mitarbeiter mit einer ausgewogenen  Work - Life - Balance  sind ausgeglichener, zufriedener und effektiver, was sich einerseits auf das Privatleben, zum anderen aber auch auf den Unternehmenserfolg, die Motivation und Leistungsbereitschaft auswirkt.    Verantwortungsvolle Arbeitgeber sollten daher daran interessiert sein, dass sich ihre Angestellten  körperlich und seelisch wohlfühlen, gesund ernähren und genügend Erholungsphasen haben:   Tun sie aber nicht:    Umfragen in der Schweiz haben nämlich ergeben, dass rund 80 Prozent der Erwerbstätigen unter Stresssymptomen leiden, weil sie den A...

DAS WARTEN DANACH:

Die Zeit nach dem Bewerbungsgespräch.   Das  Vo rstellungsgespräch  ist super gelaufen.    Sie wollen den Job unbedingt und haben sich bereits kurz danach in einer netten Mail für das tolle Gespräch bedankt.     Fehlt nur noch die Rückmeldung der Firma. Die kommt aber nicht. Und das kostet Nerven.   Wie geht man am besten damit um?   Zumeist wird am Ende des  Bewerbungsgesprächs  ein Zeitpunkt angegeben, wann sich das Unternehmen meldet. Wird er nicht eingehalten, kann das zwar durchaus plausible Gründe (Krankheit, Urlaub, Stress) haben.    Dennoch spricht nichts dagegen, 2-3 Tage nach Ablauf der Frist freundlich nach dem aktuellen Stand der Dinge zu fragen.   Ein Anruf bei der zuständigen Person ist dafür besser geeignet als eine Mail. Zudem bietet er die Möglichkeit, mehr Klarheit über die Hintergründe der Verzögerung, vor allem aber über die eigenen Chancen zu bekommen.    Im schlimmsten Fall hat sic...