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LÜCKEN IM LEBENSLAUF.



Eines vorweg: Ich habe noch nie einen lückenlosen Lebenslauf (CV) gesehen. Meiner hat ebenfalls kreative „Auszeiten“. Warum wird deshalb nur immer ein solches Problem daraus gemacht?

Lücken im Lebenslauf sind Zeiträume, in denen man weder beruflich tätig war, noch eine Aus- oder Fortbildung absolviert hat. Sind sie länger als zwei Monate, sollte man eine Erklärung dafür parat haben. 

Weil die oft unvorteilhaft sind, greifen viele an dieser Stelle dazu, den Lebenslauf durch ungenaue/falsche Angaben oder die Umstellung auf Jahreszahlen zu „optimieren“. Das macht aber jeden Personaler skeptisch. 

Mein Rat: Bleiben Sie ehrlich. 

Personaler sind ja nicht ganz aus der Welt und wissen, dass im Berufsleben nicht immer alles rund läuft. Vorrangigste Aufgabe für sie ist, jemanden zu finden, der zur Stelle passt und die Qualifikationen dafür mitbringt. 

Erst auf den zweiten, dritten Blick - so habe ich es immer gemacht, weil ich mich auf mein Bauchgefühl verlasse - prüft er dabei auch die Fehlzeiten. Die dürfen kein Stolperstein sein. 

Die Lösung: Bei Kunden mit solchen „Problemen“ teile ich den Lebenslauf gerne auf und bilde zunächst ein Zentrum mit allen beruflichen Stationen (Monats- und Jahresangabe). Die Auszeiten füge ich anschliessend in einem zweiten Kapitel zusammen, nenne sie beim Namen und gebe auch die korrekten Zeiten dafür an. 

So wird alles klarer und beim Vorstellungsgespräch kommen Sie nicht mehr in Erklärungsnot.  

Guido Danek

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